Darmkrebsvorsorge
Vorsorge für den Darm
Darmkrebsvorsorge – Sicherheit durch moderne Diagnostik
Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen, lässt sich jedoch durch konsequente Vorsorge in den meisten Fällen verhindern. Die Erkrankung entwickelt sich in der Regel über viele Jahre und verursacht anfangs keine Beschwerden. Vorstufen, sogenannte Polypen, können im Rahmen einer Darmspiegelung frühzeitig erkannt und unmittelbar entfernt werden. Auf diese Weise wird die Entstehung von Darmkrebs effektiv unterbunden. Bei unauffälligem Befund besteht in der Regel für mehrere Jahre – meist etwa fünf Jahre – eine hohe diagnostische Sicherheit.
Uns ist bewusst, dass die Vorstellung einer Darmspiegelung mit Unsicherheit oder Zurückhaltung verbunden sein kann. Deshalb legen wir großen Wert auf eine ausführliche, respektvolle und diskrete Aufklärung. Die Untersuchung erfolgt schonend und schmerzfrei im Dämmerschlaf. Von der strukturierten Vorbereitung bis zur betreuten Nachruhe gewährleisten wir einen sicheren, professionellen und angenehmen Ablauf.
Unsere Leistungen

Darmkrebsvorsorge
Untersuchungen im Überblick
- Aufklärungsgespräch – ausführliche Beratung und individuelle Risikoabwägung
- Blutentnahme inkl. Gerinnung (Quick-INR)
- Komplette Darmspiegelung (Koloskopie) – Untersuchung des gesamten Dickdarms bis zum Übergang in den Dünndarm
- Polypabtragung & Biopsien – direkt während der Untersuchung möglich
- Ausführliche Befundbesprechung
Neu: Kapselendoskopie
- Als moderne Ergänzung bieten wir seit einiger Zeit auch die Kapselendoskopie an. Dabei schlucken Sie eine kleine Kamera-Kapsel, die auf ihrem natürlichen Weg durch den Verdauungstrakt Bilder aufzeichnet.
- Vorteile:
- Nicht invasiv
- Kein Schlauch, keine Sedierung
- Besonders geeignet zur Darstellung des Dünndarms
- Wichtig zu wissen:
- Die Kapselendoskopie dient vor allem der Diagnostik bestimmter Fragestellungen (z. B. Dünndarmerkrankungen). Eine Polypenentfernung oder Biopsie ist damit nicht möglich. Bei auffälligem Befund ist eine klassische Darmspiegelung erforderlich.
Virtuelle Koloskopie – eine Alternative?
- Die virtuelle Koloskopie wird mittels CT oder MRT durchgeführt und ist nicht invasiv. Dennoch hat sie entscheidende Nachteile:
- Kleinere oder flache Polypen werden häufiger übersehen
- Keine Möglichkeit zur Biopsie oder direkten Polypentfernung
- Entzündliche Darmerkrankungen (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) können nicht sicher diagnostiziert werden
- Bei auffälligem Befund ist anschließend dennoch eine klassische Darmspiegelung erforderlich
- CT-basierte Verfahren arbeiten mit Röntgenstrahlung und sind daher nicht optimal zur Vorsorge geeignet
- Eine Darmreinigung (Abführen) ist trotzdem notwendig





