Vorsorgebeispiele

Vorsorgebeispiele

Eine große Anzahl lebensbedrohlicher Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Darmkrebs müsste nicht sein. Ebenso chronische, die Lebensqualität einschränkende Erkrankungen wie Diabetes, Demenz oder Osteoporose können vermieden und/oder sehr stark hinausgezögert werden.

Hier nennen wir nur die häufigsten Erkrankungen und möchten Ihnen einen kurzen Überblick über unsere Möglichkeiten geben – vor allem um Ihnen zu zeigen, dass Sie nicht auf Beschwerden warten sollten.

Schlaganfall und Herzinfarkt

Schlaganfall – Fakten
Jedes Jahr erleiden in Deutschland ca. 800.000 Menschen einen Schlaganfall. Täglich sterben in Deutschland 181 Menschen an den Folgen. 65% der Betroffenen sind Männer. Nach einem Schlaganfall sinkt im Überlebensfall die Lebensqualität oft drastisch. Lähmungen, Sprachverluste sogar Wesensveränderungen sind nicht selten die Folge.

Herzinfarkt – Fakten
Ca. 280.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen Herzinfarkt. 35% davon sterben, bevor sie das Krankenhaus erreichen. Von den Frauen überlebt nur 1/3 die ersten 2 Wochen nach einem Herzinfarkt. Lebensqualität und Leistungsfähigkeit nach einem überlebten Herzinfarkt hängen davon ab, wie viel des Herzmuskels zerstört wurde.

Sie haben keine Beschwerden?
Die erste Beschwerde eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts ist dieser häufig selbst. Gerade in der langen, beschwerdefreien Vorphase könnten bei gezieltem Vorgehen die besten Ergebnisse erreicht werden.

8 VON 10 HERZINFARKTEN/SCHLAGANFÄLLEN KÖNNEN AUF DIESE WEISE VERHINDERT WERDEN.
Durch unsere strukturierte und spezielle Vorsorgediagnostik, sowie gezielt umgesetzte Präventionsmaßnahmen kümmern wir uns um den maximalen Schutz vor einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt. Weiche Plaques (Fettablagerungen in den Gefäßen) bestehen teilweise Jahrzehnte vor dem Schlaganfall oder Herzinfarkt, machen allerdings keinerlei Beschwerden. In diesem Stadium sind sie allerdings noch gut behandelbar und können teilweise sogar komplett wieder aus den Gefäßen entfernt werden.

Von dem Zustand Ihrer Gefäße sind auch sehr viele andere Erkrankungen wie Altersdemenz, Morbus Parkinson, Schaufensterkrankheit, Nierenerkrankungen, Diabetes Mellitus sowie Ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit abhängig. So kann Lebensqualität bis ins hohe Alter gesichert werden.

Darmkrebs

Darmkrebs – Fakten
Darmkrebs ist eine der am häufigsten auftretenden Krebserkrankungen, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Jährlich erkranken in Deutschland rund 73.000 Menschen an Darmkrebs. Ca. 28.000 sterben daran (das sind 6 mal so viele wie im Straßenverkehr!). Neben den Lebens- und Ernährungsgewohnheiten tragen insbesondere genetische Faktoren zur Entstehung von Darmkrebs bei. Diese Erkrankung entsteht nicht selten schon bereits vor dem 30. Lebensjahr.

Sie haben keine Beschwerden?
Im Frühstadium macht ein Darmkrebs fast nie Beschwerden. Erste Beschwerden bedeuten häufig ein Spätstadium. Die Standardvorsorge der Krankenkassen bietet einen Test auf Blut im Stuhl zur Früherkennung von Darmkrebs an. Sollte jedoch Blut im Stuhl vorhanden sein und tritt dieses Blut aufgrund eines Darmtumors auf, ist es bereits zu spät! Zu diesem Zeitpunkt hat der Tumor bereits Darmgefäße arrodiert, so dass diese zu bluten beginnen. Im besten Fall ist der Tumor noch operabel. Es handelt sich hier nicht um echte Vorsorge, sondern bestenfalls um Früherkennung.

Wir geben uns nicht mit Früherkennung zufrieden, wo Vermeidung möglich ist.

9 VON 10 DARMKREBSERKRANKUNGEN KÖNNEN VERHINDERT WERDEN.

Aneurysmen

Aneurysmen – Fakten
Aneurysmen sind Aussackungen von Gefäßen, die teilweise von Geburt an bestehen und im Laufe des Lebens plötzlich mit verheerenden Folgen platzen können (Gehirnblutung, Bauchblutung und innere Verblutung). Auslöser für das letztendliche Platzen kann Bluthochdruck, aber auch banale Situationen wie Bauchpressen beim Heben von schweren Gegenständen oder beim Toilettengang sein. Aneurysma-Blutungen können bereits im Kindesalter auftreten.

Sie haben keine Beschwerden?
Aneurysmen machen meistens keine Beschwerden, bis zu dem Zeitpunkt des Einreißens oder Platzens. Die meisten Menschen mit Aneurysmen wissen nichts von diesen, weil sie keine Beschwerden machen und daher eventuell lebensrettende Untersuchungen unterbleiben. Dabei wären sie meist gut behandelbar.
Wenn das Auftreten von Gehirnblutungen vom Betroffenen überlebt wird, dann nur selten ohne schwere Defekte. Oft wird dieser Krankheitsverlauf als schicksalshaft bezeichnet, da es im Allgemeinen nicht notwendig erscheint, jeden beschwerdefreien Menschen regelmäßig auf Aneurysmen hin zu untersuchen.

WIR KÖNNEN ANEURYSMA-KOMPLIKATIONEN DRASTISCH REDUZIEREN.
Durch spezielle Ultraschalluntersuchungen und gezielte MRT (Kernspin) Untersuchungen – im besten Fall ein Ganzkörper MRT – können Aneurysmen einfach entdeckt werden, bevor sie Probleme bereiten.

Diabetes Mellitus

Diabetes Mellitus – Fakten
In Deutschland gibt es bereits über 8 Mio. Diabetiker. Hinzu kommen schätzungsweise 20 Mio. Menschen mit einem metabolischen Syndrom, einer Vorstufe von Diabetes. Die Erkrankungszahlen steigen insbesondere bei Kindern dramatisch an und führen zu zahlreichen Folgeerkrankungen. Das bedeutet konkret ein stark erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Schlaganfalls, Herzinfarkts oder einer Demenz. Organschäden, Erblindung oder die Amputation von Körperteilen sind nicht selten die Folge einer Diabetes-Erkrankung. Sehr oft sind Betroffene stark übergewichtig oder haben Probleme, ihr Gewicht zu kontrollieren.

Sie haben keine Beschwerden?
Meist bleibt der Diabetes über viele Jahre hinweg unentdeckt, da er selbst nur wenige oder gar keine Beschwerden macht. Der Diabetes Mellitus fällt häufig erst durch Folgeerkrankungen bzw. Organschäden auf. Beim metabolischen Syndrom sind die Blutzuckerwerte noch normal, dennoch entwickeln sich auch bei dieser Vorstufe von Diabetes bereits Schäden an Gefäßen und Organsystemen. Neben dem gesundheitlichen Risiko sind der Diabetes und das metabolische Syndrom ein Problem für die Betroffenen im Hinblick auf, Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und Ästhetik.

IN 9 VON 10 FÄLLEN KANN SO DIABETES TYP II UND METABOLISCHES SYNDROM VERMIEDEN, SOGAR GEHEILT WERDEN.
Auch der Diabetes und das metabolische Syndrom können mit gezielter Vorsorgediagnostik im Vorfeld erkannt werden. Durch eine strukturierte und professionelle Primärprävention bieten wir einen effizienten Schutz vor diesen Erkrankungen.

Bei einem bestehenden Typ II Diabetes kann durch die Stoffwechseloptimierung fast immer auf eine Insulintherapie verzichtet werden.

Ihre persönliche Lebensqualität wird stark und nachhaltig verbessert. Nebenbei werden unnötige Folgekosten für die Krankenversicherungen und immense Schäden für die Volkswirtschaft (Arbeitsausfall) vermieden.

Demenz

Demenz – Fakten
Forscher sagen eine starke Vermehrung der besonders im Alter auftretenden Krankheiten voraus. Bis zum Jahr 2030 wird sich die Zahl der Erkrankungen aller Voraussicht nach von derzeit mehr als 1 Mio. Menschen auf 2 Mio. erhöhen. Den Hauptanteil machen heute die Alzheimerkranken aus. Demenz ist ein Abbauprozess von Gehirnzellen und deren Leistungsfähigkeit. Je länger und je stärker bestimmte Risikofaktoren auf das Gehirn einwirken, desto früher kann es zur Ausprägung einer Demenz kommen.

Sie haben keine Beschwerden?
Sind die ersten Anzeichen oder Beschwerden einer Demenz erkennbar, ist deren weiterer Verlauf nur noch sehr eingeschränkt beeinflussbar. Strategie muss es demnach sein, etwaige Risikofaktoren so frühzeitig und weitreichend wie möglich zu reduzieren. Die angebotenen Demenzprogramme greifen erst nach der Diagnose dieser Erkrankung und zielen auf ein langsameres Fortschreiten der bereits bestehenden Demenz.

WIR KÖNNEN DURCH RECHTZEITIGES EINGREIFEN EINE DROHENDE DEMENZ UM JAHRE BIS JAHRZEHNTE HINAUSZÖGERN, TEILWEISE SOGAR KOMPLETT VERMEIDEN.
Durch das frühzeitige Erkennen von Risikofaktoren können wir auf diese konsequent eingehen und schaffen so die Grundlage für die Optimierung und Erhaltung der geistigen Leistungsfähigkeit.

Osteoporose

Osteoporose – Fakten
Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt die Osteoporose zu den bedeutsamsten Erkrankungen. Die Zahl der Betroffenen wird sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Experten schätzen, dass in Deutschland derzeit etwa 7 Mio. Menschen an Osteoporose erkrankt sind. Die Gründe für die steigenden Zahlen sind neben einer immer höheren Lebenserwartung auch Gewohnheiten, die nicht einem gesunden, knochenstärkenden Lebensstil entsprechen.

Osteoporose ist ein degenerativer Abbauprozess des Knochens, bei welchem sowohl Knochensubstanz (Kalk) als auch Knochenstruktur (Trabekel) zerstört werden. Reicht die Statik des Knochens nicht mehr aus, bricht er. Das Brechen der Wirbelkörper führt nicht nur zur Verringerung der Körpergröße und zur Buckelbildung, sondern auch zu vielen chronischen Schmerzzuständen. Frauen sind meist erst 10-20 Jahre nach den Wechseljahren davon betroffen. Der Hauptabbauprozess wird durch sog. Osteoklasten hervorgerufen, die jedoch ihre Hauptaktivität bereits in den ersten 3 Jahren nach der Menopause haben. Die Definition der Osteoporose beschreibt erst einen Zustand, bei welchem dieser Abbauprozess bereits weit vorangeschritten und der Knochen verstärkt bruchgefährdet ist.

Sie haben keine Beschwerden?
Der Knochenabbau verläuft über viele Jahre ohne spürbare Anzeichen. Bei Beschwerden ist bereits so viel Knochensubstanz und die zugrunde liegende Trabekelstruktur zerstört, dass die Osteoporose bereits vorhanden oder sogar schon ein Knochen gebrochen ist.

OSTEOPOROSE LÄSST SICH BEI FRÜHZEITIGEM EINGREIFEN GUT VERMEIDEN.
Knochendichtemessungen setzen häufig zu spät an. Unsere Strategie ist es, die Phase der höchsten Abbauaktivität von Osteoklasten in den ersten 3 Jahren nach der Menopause zu unterdrücken. Wir überwachen deshalb von Anfang an Ihre Osteoporose-Risiken und kümmern uns um die Erhaltung Ihres optimalen Knochenzustands.